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Modellierung von Bildungsmaßnahmen

Viele Erwachsene ziehen selbstgesteuerte und selbst entworfene Lernprojekte didaktischen Arrangements vor, in denen Gruppen von einem Instrukteur angeleitet werden. Sie wählen mehr als ein Medium zum Lernen und sie verlangen danach, Lernfortschritte sowie Anfang und Ende des Lernprozesses kontrollieren zu können. Das Lernen endet bei Erwachsenen nicht außerhalb der Klassenzimmer. Die individuelle Ausdehnung des Lernprozesses auf Bücher, audio-visuelle Medien, interaktive Programme und Internet wird seit Jahren zunehmend populärer.

Durch die Computertechnologie wird jedoch nicht nur die Entwicklung und Herstellung (beispielsweise der Druck) didaktischer Materialien unterstützt. Auch die Auslieferung erfolgt zunehmend über Datennetze und ermöglicht so eine bequeme Nutzung durch die "Endverbraucher" direkt am PC. Dazu werden Kursmaterialien durch multimediale Elemente, Interaktivität, Telekommunikationsmöglichkeiten und -services bereichert. Tendenziell werden sie dabei mehr und mehr zu dem, was früher nur in klassischen Unterrichtsszenarien denkbar war: Zum wichtigsten Bestandteil einer Lehr-/Lernumgebung, die ihre Ziel-, Inhalts- und Methodenentscheidungen bereits "tiefgefroren" in sich trägt.

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Medien optimal einsetzen und individuell kombinieren

Von didaktischer Seite wird dagegen meist zu Recht eingewendet, dass die in elektronischen Lernmaterialien implementierte Methodik wenn überhaupt, so doch nur sehr rigide funktioniert. Sie sei oft nur auf die Erfüllung ihrer eigenen Prämissen hin ausgerichtet. Hauptargument gegen den Medienhype: Alles, was über die (vielfach nur marketingtechnisch begründete) Grenze des jeweiligen Mediums bzw. Medienverbunds hinausgeht und Anspruch auf ein didaktisch sinnvolles Arrangement von Aktivitäten erhebt, lässt sich ohne professionelle Anleitung nicht oder nur schwer einlösen.

Die Annahme, dass sich einzelne "Lernobjekte" über automatisierbare Algorhythmen zu einer Abfolge sinvoller Lerneinheiten zusammenfügen lassen (vgl. SCORM), hat die Skepsis an einer stark informationstechnologisch getriebenen Sichtweise bisher eher gefördert.

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Ganzheitliche Spezifikation zur Modellierung von Bildungsmaßnahmen

Seit Februar 2003 steht mit IMS-Learning Design endlich eine Spezifikation zur Verfügung, mit der sich auch die für Bildungsmaßnahmen notwendigen methodischen Aspekte sinnvoll und effizient modellieren lassen, ohne dabei hinter bereits erreichte Standards zurückzufallen bzw. diese zu relativieren. Bildungsveranstaltern eröffnet IMS-LD erstmalig die Möglichkeit, die Produktion und Distribution digitaler Lernangebote unmittelbar aus ihrem eigenen Kompetenzfeld heraus zu gestalten. Wichtigste Neuerung: Im Vordergrund steht nicht mehr die Contentproduktion sondern die Gestaltung und Zuordnung didaktisch sinnvoller Lehr-/Lern-Aktivitäten mit dem Ziel der skalierbaren Modellierung qualitativ hochwertiger Lernszenarios.

elive entwickelt Tools zur didaktisch methodischen Modellierung, die Bildungsanbietern das Potential feinabgestimmter, optimierter Lernarrangements systematisch und prozessorientiert erschließen. Die Einbeziehung der Tools in die Planungs-/Designphase bietet erhebliches Kostensenkungspotential (Wiederverwertung, Reengineering, Schwachstellenanalyse etc.) bei Steigerung der Qualität. Zur Anpassung an domänenspezifsche Vorgaben sucht elive den Erfahrungsaustausch mit repräsentativen Branchenvertretern.

Gerne richten wir auch Info-/Einführungsveranstaltungen/Workshops zum Thema IMS-LD sowie unserer elive LD Suite aus.

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